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Aus für Glyphosat in der EU?

Ein umfassender Beitrag von Gero Rüter auf der Website der Deutschen Welle

Textauszug:

Ein Expertengremium der EU-Mitgliedstaaten konnte sich Mitte Oktober in Brüssel nicht auf den Vorschlag der EU-Kommission einigen, den Einsatz des Mittels für weitere zehn Jahre zu erlauben. Für eine qualifizierte Mehrheit wäre die Zustimmung von 15 der 27 EU-Staaten erforderlich gewesen, die mindestens 65 Prozent der EU-Bevölkerung vertreten. Die Entscheidung wurde damit zunächst auf November verschoben, fehlt dann weiter eine Einigung, kann die EU-Kommission im Alleingang entscheiden.

Das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft enthielt sich bei der Abstimmung wegen Uneinigkeit in der Regierungskoalition,  sieht eine erneute Genehmigung jedoch kritisch und bezeichnet diese „als nicht gerechtfertigt“.

Laut Umfragen in sechs EU Ländern ist nur jeder siebte Bürger für eine weitere Zulassung des umstrittenen Pestizids. Die internationale Nichtregierungsorganisation Greenpeace warnt vor „negativen Folgen für die Gesundheit von Menschen und Umwelt“  fordert ein Verbotund andere Umweltverbände Klagen wegen Gesundheitsgefahren gegen Pestizidhersteller und mangelnde Aufsichtspflicht der Zulassungsbehörden.

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Andere unabhängige Studien belegen, dass Glyphosat das Nervensystem schädigen und es so zu einer Erkrankung mit Parkinson führen kann, dass Glyphosat auch Mikroorganismen schädigt und sich so die lebenswichtige Zusammensetzung der Darmbakterien verändern kann, mit Auswirkungen auf die Gesundheit und dies besonders bei heranwachsenden Lebewesen auch bei sehr niedrigen und bislang zulässigen Dosen.

Die ganze Geschichte findet Ihr auf der Website der Deutschen Welle:

https://www.dw.com/de/aus-f%C3%BCr-glyphosat-in-der-eu/a-66812547